Goldschmitt techmobil AG | Goldschmitt Technik-Center

Firmenprofil


1980
1. April: Firmengründung in Buchen. Geschäftidee: Umbau gebrauchter Kastenwagen zu Campern.


1982
Die ersten eigenen Alkoven-Mobile entstehen auf dem Mitsubishi L300. Geburtsstunde der Goldschmitt-Feder.


1984
Die Produktpalette wird erweitert: Die Goldschmitt-Feder gibt es jetzt auch für Fiat, Peugeot, Citroën, Mercedes und Ford.


1986
Der erste Messeauftritt auf dem Caravan Salon in Essen wird zum Erfolg. Die Reisemobilhersteller werden aufmerksam.


1990
Die Goldschmitt-Feder wird Testsieger als beste Stahlfeder im großen Federvergleichstest des Reisemobilmagazins promobil.


1992
Die Geschäftsbereiche „Fahrzeugtechnik” und „Reisemobilvertrieb” gehen getrennte Wege. Neu im Programm sind jetzt auch Luftfedern.


1994
Die 2,8-Tonnen-Grenze fällt. Auflastsätze von Goldschmitt werden zum Megahit. Getestet werden sie auf Tausenden von Kilometern auf dem Nürburgring.


1998
Der bis dato größte Entwicklungsauftrag kommt vom Hersteller Tabbert: Sonderfedern für die Vorderachse des Fiat Ducato.


2000
Neuer Markt: Die  neuentwickelten vollautomatischen Hubstützen- und Nivellierungsanlagen werden mit zwei EU-Patenten belohnt. Goldschmitt wird blitzartig zum europäischen Marktführer für hydraulische Hubstützensysteme.


2002
Entwicklungsabteilung und Vertrieb beziehen einen großzügigen Neubau. Die Goldschmitt Fahrzeugtechnik GmbH wird zur Goldschmitt techmobil AG.


2006
Das neue Goldschmitt Technik-Center wird eingeweiht, das Montage-Team der neugegründeten Goldschmitt Technik-Center GmbH zieht nach Walldürn.


2007
Goldschmitt zeigt die weltweit erste Vollluftfeder für die Vorderachse des Iveco Daily. Goldschmitt katapultiert sich damit schnell zur Marktführerschaft im europäischen Luftfedermarkt für Reisemobile und leichte Nutzfahrzeuge.


2008
Goldschmitt entwickelt die erste 4-Kanal-Vollluftfederung für den Fiat Ducato X250 und zudem den ersten Gas-Diesel-Motor. Beide Produkte werden auf dem Caravan Salon im innovativsten Reisemobil der Welt präsentiert, der Innovision von Hymer.


2009/2010
Goldschmitt eröffnet in Polch ein weiteres Technik-Center. In Walldürn entsteht direkt neben dem bestehenden Technik-Center ein neues Werk. Die Investition beträgt über zwei  Millionen Euro. Am Jahresende erweitert Goldschmitt seine Geschäftsaktivitäten und bietet nun auch Chassishöherlegungen an, zuerst nur für Concorde, dem Marktführer im Luxussegment von Reisemobilen. Zwei Preise gehen in diesem Jahr ebenfalls an Goldschmitt: einer der Hauptpreise des bedeutenden Innovationswettbewerbs NoAE sowie Platz 1 bei der „König-Kunde“-Wahl des Fachmagazins Reisemobil International.

 

Go for Gold!

In 30 Jahren hat sich Goldschmitt von der kleinen Manufaktur zum geschätzten Entwicklungspartner für Hersteller aus dem Reisemobil- und Ambulanz­­fahrzeugbereich entwickelt.

 

Dabei begann die ganze Geschichte in den 80ern eher harmlos mit einem schmächtigen Reisemobilfahrgestell vom Typ „Mitsubishi L300” und einem Alkovenaufbau im XXL-Format, dessen Hersteller heute wirklich nur noch für die ganz alten Hasen ein Begriff ist: Geocar.

 

 

Hätte ein glücklicher Besitzer dieses edlen Gefährtes von Statur und Wuchs dem deutschen Normalbürger entsprochen, so wäre das Unternehmen Goldschmitt wahrscheinlich nie entstanden. So jedoch trieben jener fernwehgeplagte Zeitgenosse, seine wahrhaft walkürenhafte Gemahlin und der hoffnungsvolle Nachwuchs den Zeiger einer jeden Wiegevorrichtung in den roten Bereich. Sein Fahrzeug wollte da natürlich nicht nachstehen und tat es ihm gleich. Jede Kurve nahm der mächtige Aufbau mit bedrohlichem Schwanken, während eine flott genommene Bodenwelle zu einer lustigen Tanzeinlage der restlos überforderten Hinterachse führte. Ganz abgesehen davon konnte man auch beim besten Willen keine nennenswerte Bodenfreiheit der hinteren Stoßstange mehr erkennen. Der mit der Verhandlung des sich daraus ergebenden Rechtsstreits betraute Amtsrichter traf daraufhin die salomonische Entscheidung, dass der unglückliche Reisemobilhändler das Fahrwerk in einen dem Gewicht des Fahrzeugs entsprechenden Zustand zu bringen hätte. Im Falle der Nichterfüllung sollten furchtbare Konsequenzen drohen, die dem jungen Unternehmen schnell das Lebenslicht ausgepustet hätten. Dies war die Geburtsstunde der ersten Goldschmitt-Feder.

 

 

Was lag näher, als einen Teil der Erträge aus dem Geschäft mit der Goldschmitt-Feder in neue Projekte zu stecken? Mit diesem Geld entstand beispielsweise die erste serientaugliche Aluminiumfelge für Reisemobile. Weitere Zubehör-Highlights, die heute zum Standardrepertoire gehören, wie Spurverbreiterungen, Auflastungen, praxistaugliche automatische Hubstützen und vieles mehr, machten sich von Höpfingen aus auf den Weg.

 

 

Heute ist aus der kleinen Ideenschmiede ein anerkannter und geschätzter Partner für die Aufbau- und Chassishersteller sowie für Anbieter von Ambulanzfahrzeugen geworden. Die Stärke des Goldschmitt-Teams lag schon immer in der Fähigkeit, künftige Entwicklungen richtig einzuschätzen und kurzfristige Problemlösungen bereitzustellen. Garant dafür war der enge Kontakt mit unseren wichtigsten Beratern: den Kunden. Diese wurden zunächst im Montagezentrum in Höpfingen, später dann im neuen Goldschmitt Technik-Center in Walldürn empfangen und zufriedengestellt. 2009 fanden etwa 2.500 Reisemobile den Weg in das Center nach Walldürn – die Marktforschung gab und gibt es bis heute gratis frei Haus. Am 1. Mai 2004 wurde Deutschland buchstäblich grenzenlos. Sieht man einmal von den wenigen Kilometern zwischen Bregenz und Basel ab, so kann man nach Inkrafttreten der EU-Osterweiterung frei wie ein Vogel ohne Ausweis und Schlagbaum in alle Himmelsrichtungen reisen. Auch Goldschmitt sah diese europäische Idee früh und etablierte sich im europäischen Ausland mit Service- und Vertriebszentren sowie eigenen Niederlassungen, in denen geschulte Fachkräfte einen perfekten Service für alle Goldschmitt- und Sawiko-Produkte bieten. Gemeinsam mit unseren Partnern bedient die Goldschmitt techmobil AG heute den gesamten west- und südeuropäischen Markt und wichtige Regionen Nord- und Osteuropas mit hochwertigen Fahrwerks- und Zubehörkomponenten. Vor 30 Jahren hätte dieser Satz am Tag der Gründung, dem 1. April, wie ein Scherz geklungen, heute aber darf man im Brustton der Überzeugung sagen: Goldschmitt ist Europas Nummer 1 für Luftfahrwerke in Reisemobilen und leichten Nutzfahrzeugen sowie europäischer Marktführer für hochwertige hydraulische Hubstützensysteme.